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Gerhard Arnold
Geboren ist Gerhard Arnold am 14.02.1938 in Ludwigshafen/Rhein. Im Alter
von 2 Jahren kommt er mit seinen Eltern nach Offenbach/Main, wo er auch
heute noch lebt. Nach dem Besuch von Volksschule u. Gymnasium absolviert
er eine umfangreiche Ausbildung, unter anderem in Grafik, Plakatgestaltung
u. Schriftzeichen. Das seit frühester Jugend ausgeprägte Talent
fördert er intensiv durch zusatzliche Kurse im Zeichnen und Malen
an der damaligen Offenbacher Werkkunstschule und in einer Studiengemeinschaft.
Seine bevorzugten Technik ist die Ölmalerei. Durch sein kontaktfreudiges
Wesen haben sich Freundschaften zu Malerkollegen ergeben, deren Arbeit
sich postiv auf Arnolds Schaffen auswirkt.Von größter Bedeutung
für die Entwicklung seiner Arbeit ist die Begegnung mit dem Frankfurter
Maler Car Dörrbecker, einem Altheim-Schüler. Unter seiner Anleitung
schult er sein Sehen, erweitert sein Wissen über Malmaterial und
dessen Verwendung, verfeinert seine Technik in Landschaft und Stilleben.
Zahlreiche Studien reisen bringen ihm neue Eindrücke und regen
ihn zur Arbeit vor der Natur an. Bei seinen Gemälden wird augenscheinlich,
daß Arnolds Vorliebe der Malerei des 19. Jahrhunderts gilt - in
der Motivwahl, im Colorit und im Farbauftrag. In seinen Landschaften und
Stilleben spiegelt sich dies wieder. Auch seine Verbundenheit zur ehemaligen
Kronberger Malerkolonie wird deutlich - nicht nur wegen der regionalen
Nähe. Arnold hat alte Techniken erlernt, hat erprobte Theorien und
Anschauungen verinnerlicht, sein Talent dazugegeben und viel Gefühl
investiert. Herausgekommen ist eine Malerei die deutlich seine ganz individuelle
Handschrift trägt, wobei er sich bewußt zur Tradition bekennt
- allen Anfechtungen der Avantgarde zum Trotz, die stets nur das "Neue"
beklatscht. Wer seine Gemälde kennt, spürt den Zusammenhang
zwischen Person und Werk. Arnolds Gemälde zeigen seine Verbundenheit
zur Tradition, lassen erkennen, daß er mit seinen Sujets und dem
Material meisterlich umzugehen weiß. Arnold ist seit vielen Jahren
durch Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland bekannt.

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